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Ewige Kalender bei Uhren


Was bedeutet es, wenn eine Uhr einen ewigen Kalender hat?

Der gregorianische Kalender

Der gregorianische Kalender, benannt nach Papst Gregor XIII entstand Ende des 16. Jahrhunderts. Er ersetzte den Julianischen Kalender, der Taglängen etwas ungenau berücksichtigte. Man merkte schon damals das nach einigen 100 Jahren mehrere Tage Differenz entstanden sind. Nach dem gregorianischen Kalender hat das Jahr 365 Tage, 5 Stunden 48 Minuten, und 46 Sekunden. In einem Jahr verlieren wir somit fast 6 Stunden. Alle vier Jahre wurde somit ein Schaltjahr berücksichtigt in diesem Jahr gibt es den 29. Februar. In den anderen Jahren hört der Februar nach dem 28. auf.
Wie man sieht verlieren wir aber pro Jahr nur fast 6 Stunden. Mit dem Schaltjahr holen wir also etwas mehr Zeit raus als eigentlich richtig ist. Deswegen haben alle Schaltjahre die durch 100 teilbar sind nur 365 Tage. Das Schaltjahr fällt in diesen Jahren also aus. Da dies aber auch wieder eine kleine Ungenauigkeit in sich birgt sieht der gregorianische Kalender alle 400 Jahre eine Ausnahme vor in dem das Schaltjahr bleibt. Die nun noch verbleibende Ungenauigkeit ist so gering, dass sie erst nach mehreren 1000 Jahren spürbar würde und wird nicht mehr weiter beachtet.

Ewige Kalender bei Uhren

Bei mechanischen Uhren gilt der ewige Kalender als eine der anspruchsvollsten Komplikationen im Uhrenbau. Quarzuhren mit ewigen Kalender sind weniger aufwendig herzustellen und keine Herausforderung für den Uhrmacher. Bei dieser Komplikation ist es den Konstrukteuren gelungen die unterschiedlichen Monatslängen zu berücksichtigen. Das Datum der Uhr springt vom 30. April auf den 1. Mai, der 31. wird übersprungen da ja im April nicht vorkommt. Andere mechanische Uhren, ohne diese Besonderheit, würden vom 30. auf den 31. springen und müssten dann von Hand um einen Tag weiter gestellt werden.
Des Weiteren werden auch die Schaltjahre berücksichtigt. Die Mechanik ist also in der Lage beim Februar vom 28. auf den 1. März zu springen bzw. in einem Schaltjahr vom 28. auf den 29. und dann auf den 1. März. Die Ausnahme von dieser Regel, die alle 400 Jahre zum Tragen kommt, wird in der Regel nicht berücksichtigt. Es gibt einige Uhrenhersteller, die sich der Komplikation des ewigen Kalenders angenommen haben. Hier wurden unterschiedliche Ansätze verfolgt. Manche Hersteller haben auch eine Jahreszahl integriert, wie das oft bei IWC Uhren der Fall ist.

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